Direkt zum Hauptbereich

Gedanken am Sonntag XXXVIII

Wedding 2.0 (quasi Hachzeit reloaded) rückt immer näher. Natürlich wird die Sache der Wertigkeit des Ereignisses angemessen an 3 (drei) event locations gefeiert. Trauung natürlich in St. Petrus am Markt , dann geht es weiter in eine Gemeindesaal und dann Mitten ins Herz des Ruhrgebiets in den malerischen und für seine piktoreske Kulisse bekannten Ort Wattenscheid.

Leider trafen meine Ideen für die Gestaltung des Tages bislang auf wenig Gegenliebe - was ich überhaupt nicht verstehe.

Nach dem Ja-Wort überquert die Patrouille de France mit zwölf Alpha-Jets den Ort des Geschehens. Die könnten in ESS stationiert werden. Für Verpflegung sorgt die Gulaschkanone von den Johannitern aus Vor der Brücke. Gut, günstig und macht satt. Habe schon mit Sarko gesprochen. Die vier zusätzlichen Alpha-Jets gehen aufs Budget der PaF als deutsch-französisches Hochzeitsgeschenk. Zwölf waren mir lieber, wegen der religiösen Bezüge. Außerdem hatte ich mir statt der virage tricolor nur zwei Fraben gewünscht: Blau und weiß, weil das die Farben des Dorfwappens sind. Die hätten dann in leicht abgewandelter Diamant-Formation fliegen müssen, wäre aber gegangen. Wird aber wohl nicht gewünscht, weil zu laut während der Kirche. Außerdem könnte das Brautpaar die gar nicht sehen. Ein Argument das ich so nicht gelten lassen. Schließlich wird alles auf kingsize Leinwänden innerhalb und außerhalb der Kirche übertragen. Mmh.

Passend hätte ich auch die Coburger Samba Batteria vom letzten Sommer gefunden, die die Gesellschaft dann zum Kaffeetrinken im Gemeindesaal eskortiert und dann später weiter über die, in Richtung Dortmund gesperrte, A 40 nach Wattenscheid. Die einseitige Sperrung deshalb, damit Schaulustige die in Gegenrichtung vorbeirollen noch mithupen können. Allerdings marschieren wir mit 2200 Sambistas. Zwei mehr als beim Weltrekord in Coburg. Stößt auch nicht auf Begeisterung. Musikrichtung wär nicht so das Ding. Mmh.

Eigentlich soll R den Abend moderieren, aber damit er das Fest mehr genießen kann, habe ich Michael Buffer angehauen (Let's get ready for Walzerrrrrrr). Nee, der wär zu alt. Mmh.

Für die Verpflegung hatte ich an Martin Yan, Emeril Lagasse und Bobby Flay gedacht. Die jeweils ihre typischen Gerichte kochen. Martin Yan hätte ich an die Wok-Station gestellt. Bobby am Grill und Emeril macht, was er immer macht für gute Laune sorgen. Nee, zu exotisch. Außerdem sein Gastronomie im Haus. Mmh.

Als Band schwebten mir - warum nicht - die Beatles vor allerdings zu sechst mit Pete Best und Stuart Sutcliffe. Für dieses Ereignis - also das ist ja wohl nicht zuviel verlangt. Urteil steht noch aus.

Also ich finde die Vorschläge nicht schelcht.

En bald.

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Très branché - lila Chips

Zurzeit super angesagt bei den Fröschen:


Die Chips sind nicht etwa gefärbt, sondern werden aus violetten Kartoffeln hergestellt.

Machen optisch was her, schmecken aber wie Pappe.

--
En bald

Ein Tag am Meer IV - letzter Teil -

16:30 Uhr: Dämmere im berüchtigten Log-On-Log-Off-Modus auf dem Sofa. Die Tour läuft. Langweilige Etappe. Drehe den Ton auf leise. Träume wie auf Kommando von einer Radtour von Celle nach Uelzen, die ich mit meinen Eltern als Kind unternommen habe. Plötzlich brüllt mich Cédric Vasseur an.

17:30 Uhr: Ich schrecke hoch. Cédric Vasseur brüllt natürlich nicht mich an, sondern außerhalb meiner bewussten Wahrnehmung hat mein Daumen im entscheidenden Moment mit der Fernbedienung den Fernseher auf volle Lautstärke gedreht. Edvald Boasson Hagen, der Norweger, stellt es clever an und gewinnt vor einem Verfolgerfeld die Etappe nach Salon-de-Provence.




Mache die Klipp-Klapp-Box für einen Apéritif im MG-Nest klar: Kro für die Dame, 1664 für den Herrn und eine kleine Tüte bretonische Chips als Snack vorweg. Tapere einmal durch die ganze Anlage. Tatsächlich sind wieder alle Außenplätze ungenutzt. Der Mallorca-Sport morgens in aller Herrgottsfrühe die beste Plätze mit Handtücher zu reservieren, ist hier…

Swiss Champ is back

Blogger-Urgestein Chris ist mit seinen Splitterbrötchen einem Phänomen auf der Spur, das jeder kennt: Ein Gegenstand des täglichen Bedarfs verschwindet. Der ganze Haushalt wird auf den Kopf gestellt. Das Scheiß-Ding bleibt verschwunden. Du bestellst es neu und findest es wieder - manchmal schon bevor der DHL-Bote das Treppenhaus verlassen hat.

Zwei knapp angebrochene Literflaschen Balistol stehen unter meiner Spüle. Ein komplettes Bürsten-Set zur Fahrradpflege befindet sich seit einigen Jahren nun im Doppelpack in meinem Besitz. Set 1 nach der Bestellung des Neu-Sets unterm Autositz gefunden. Manchmal machst Du nicht mehr.

Chris Kurbjuhn ist es nun mit einer Arbeit aus dem Bereich Grundlagenforschung gelungen, eine virtuelle Ausprägung des Forschungsgegenstands sichtbar zu machen - in der Fachwelt spricht man schon von Verklüngeln 4.0.

Sein Office-Messer war abhanden gekommen. Mit Gemüseresten in der Berliner Woche  eingerollt und in der Bio-Tonne entsorgt? Möglich. Nach akribischer S…