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Es werden Posts vom Oktober, 2009 angezeigt.

Jägerschnitzel

Tja-ha. Ein Klassiker der Schleuderküche. Die Wiedergeburt des aufgewärmten Sputums? Das Endlager für Dosenchampingnons III. Wahl? Im Mitzwinkel ein Nationalgericht - und so wird's gemacht:

Ab in den nächsten rechtsdrehenden Tempel so gegen 17 Uhr. Wagen ziehen (mit D-Mark). Aus dem just eben reingeschleppten Champignons-Karton den blauen Blister schnappen, der am makelostesten aussieht.

Weiter in die Weinabteilung. Flasche Bianco die Custoza. - Küchenwein und Anschüttgut. - Schnitzels, Pansenleckerchen für den MRQ und Becher Sahne.

Im Küchenschrank haben wir:

Eine Zwiebel, die klein geschnitten wird und Butter (reichlich). Zwiebel angehen lassen. Gescheibelten Champignons dazu. Guten Löffel Tomatenmark. Pefektionisten nehmen Ketchup. Zehn Minuten schmurgeln. Zwei Löffel Saucen-Binder.

Becher vom Custoza dazu. Becher Sahne dazu. Halbe Stunde sanft köcheln. MRQ mit den Leckerchenbespaßen.

Statt salzen: Austernsauce und Pfeffer aus der Mühle.

Besser später als früher die Schnitzels braten.

Gedanken am Sonntag LXVIII

Ich bin für die Winterzeit. Der MRQ übrigens auch.

Letzten Mittwoch haben wir eine kleine Reise zum noch kleineren Wohnzimmerresto La Baguette nach Opladen unternommen. Wer den Mini-Laden, in dem sogar schon die Comets (allerdings ohne Bill Haley) zu Gast waren noch erleben will, muss sich beeilen. Manni will im nächsten Jahr Schluss machen.

Hier noch ein paar Bilder von einem beeindruckenden Bauwerk an dem Eiffel mitgebaut hat:













Die Kanal-Brücke in Briare.

Den entsprechenden Geocache konnten wir allerdings nicht heben. :-(

En bald.

Gedanken am Sonntag LXVII

Die guten und bezahlbaren Restaurants. In Paris gibt es sie noch. Unspektakuläre und gute Zutaten ohne viel Aufhebens in die leckeren Klassiker der regionalen Küche Frankreichs verwandelt. In Ehrfurcht gebietenden Portionen. Dazu einen vernünftigen Muscadet für keine 15 Euro pro Pulle. Zwei stramme Esser sind gerade mal 40 ? los und rollen zufrieden ins Chambre

Auf dem Land sieht es trister aus. Kein echter Reinfall, aber im Chez Gladines macht es einfach mehr Spaß. En province sind Steak Frites und Frikadelle Frites die bestimmende Elemente der Karten in gleicher Preislage. Muscadet 20 Prozent teurer und von 2003 - beginnendes Sanlúcar-de-Barrameda-Syndrom. Liegt wohl am schleppenden Umsatz. Ich hätte das Vermächtnis meines Vaters berücksichtigen und pichet bestellen sollen: "Guck, was die Angler trinken. Nimm den einfachen Landwein: In rot und weiß (für die Vorspeise)."

HRS schnürt dem Kurzentschlossenen wirklich preiswerte Hotel-Arrangements in absolut annehmbaren Häusern. …

Gedanken am Sonntag LXVI

Es geht in die 11. Woche #bybiketowork.

Die Weste in RAL 1026 erzielt nur teilweise den gewünschten Effekt. Von der erhöhten Sichtbarkeit habe ich mich im Schaufenster von Betten-Blichmann überzeugt. Aber: Für SUV-Fahrer scheint sie Ansporn zu sein, noch erbarmungsloser auf Radfahrer drauf zu halten. Von Mädels, die Papas Daimler durch die Gegend fahren, werde ich trotz des Kanarien-Outfits erst auf Höhe des Kotflügels wahrgenommen.

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Advent, Advent

Von dem Adventskalender, den der Kollege Schneider mir geschenkt hat, grinst nun schon seit Montag ein älterer, bärtiger Herr mit putziger Montur von meinem Schreibtisch in die Runde. Heute haben die ersten Kollegen ihn bemerkt:

"Viel zu früh! Gibt's ja garnicht. Wo kommen wir denn da hin. Nochnichma Sankt Martin. Hatten heute über Mittag die Markise draußen. Ist doch noch kein Glühweinwetter. Ich trage noch die Übergangsjacke. Die griechischen Landschildkröten fressen noch Salat."
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En bald.

Gedanken am Sonntag LXV

Vielleicht kann ich einem Stammleser dieses Blogs ein wenig Hoffnung machen. Chefentwicklerin twephanie hat am gestern Morgen auf Twitter verkündet, dass sie noch ein paar 100.000 Einladungen für Wave verschicken will.

Gestern einen umfangreichen Multi in der Wallonie geknackt. Da gerät der Einkauf im belgischen Supermarkt fast zur Marginalie.

Woche zehn #bybiketowork steht an. Reflexionsweste rausgesucht.
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En bald.