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Gedanken am Sonntag XXXV

Altjahrabend war eine gute Gelegenheit den Pomerol Cht. de Siaurac zu verkosten, den ich (wie erwähnt) vor einiger Zeit im Weinlotto geschossen hatte.

Was soll ich sagen? Bevor es ins Dorumer Neufeld ging, hatte ich mich im von mir geschätzten belgischen Supermarkt mit dem Zweitwein aus dem gleichen Hause eingedeckt, der den vortrefflichen Namen Plaisir trägt. Denn vor Weihnachten hieß das Motto dort: Nimm zwei, zahl einen! Ich habe natürlich noch viel mehr genommen und in den üblichen mit Tannenbäumen versehenen Tüten an Zubeschenkende weitergereicht.

Lange Rede... Man sollte erst den Zweitwein und dann den eigentlichen Siaurac trinken. Allerdings war zunächst nur der Erstwein geplant - aber er mundete zur Gänsebrust ganz vortrefflich, sodass, als die Käseplatte vom Küchen auf den Couchtisch verlagert wurde, in Ermangelung eines weiteren Erst- der Zweitwein geköpft werden musste.

Hüstel: Muss ich sagen, was ich von Sylvester mitgekriegt habe?

Es ist jetzt der zweite Jahreswechsel an der Nordsee. Von 1988 bis 2006/7 war ich zu Sylvester mit gaaanz wenigen Ausnahmen immer in Catalunya mit Blick auf das Mittelmeer. Das vermisse ich natürlich schon, aber ich erinnere mich auch an entsetzlich kalte Winter, in denen wir gefroren haben wie die Schneider.

Das ist in Wursten definitiv anders. Bollerofen mit Briket beschickt und die Bude ist warm bis die Sonne wieder lacht.

Dem MRQ - wen wundert's? - ist die alberne Böllerei meiner Landsleute (wie mir) schnurz.

Auf der Ile d'Yeu sieht die Sache anders aus: Da kommt zum 14. Juli ein Spezialist aus Japan... Interessiert den MRQ zwar auch nicht - aber DAS nenn ich Feuerwerk.

En bald.

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