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Gedanken am Sonntag XXXIX

wikipedia tristan nitot


Hachzeit reloaded (Wedding 2.0) rückt immer näher. Nachdem meine tollen Vorschläge aus der letzten Woche praktisch keine Resonanz erzeugt haben, habe ich die Patrouille de France (PaF) wieder abbestellt. Die waren, hatte ich den Eindruck, ganz froh. Sie wollen am besagten Wochenende nach Juan-les-Pins düsen und in der Bar des Oiseaux mit Sahne gefüllte Windbeutel, in Frankreich sagt man éclairs, futtern und dazu lecker Grand Créme trinken. Abends läuft ulkigerweise Un Mariage Follement Gai. Auch 'ne Möglichkeit, den Samstag rumzukriegen.

Ersatzweise (und auf besonderen Wunsch) hat die Trauzeugin weder Kosten noch Mühen gescheut und als Unterhaltungs-High-light des Tages ein Gesellschaftsspiel auf die Bein gestellt: Reise nach Jerusalem.

Was soll ich sagen, am Dienstag lief bei Günni Jauch eine Sendung zum Thema burn-out-Syndrom. Da wurden dann die Symptome aufgezählt, ich wollte jedes Mal rufen: Jau, hab' ich!

Heute ist schon wieder Indoor-Rudern. Mir kommt es vor, als wäre es gestern gewesen.

Am Montag warten 1.200 Seiten Buchblock auf mich.

Jetzt kommt gerade der MRQ. Ich wollte schon sagen... Brötchen von Frau Trost und dazu habe ich extra die Pfälzer Leberwurst...

En bald.

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--
En bald

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16:30 Uhr: Dämmere im berüchtigten Log-On-Log-Off-Modus auf dem Sofa. Die Tour läuft. Langweilige Etappe. Drehe den Ton auf leise. Träume wie auf Kommando von einer Radtour von Celle nach Uelzen, die ich mit meinen Eltern als Kind unternommen habe. Plötzlich brüllt mich Cédric Vasseur an.

17:30 Uhr: Ich schrecke hoch. Cédric Vasseur brüllt natürlich nicht mich an, sondern außerhalb meiner bewussten Wahrnehmung hat mein Daumen im entscheidenden Moment mit der Fernbedienung den Fernseher auf volle Lautstärke gedreht. Edvald Boasson Hagen, der Norweger, stellt es clever an und gewinnt vor einem Verfolgerfeld die Etappe nach Salon-de-Provence.




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