Direkt zum Hauptbereich

Mitzwinkel goes mobile

Neue Handy-SIM bestellt, um das UMTS-Handy billiger via Bluetooth als Funkmodem nutzen zu können. 19 Uhr freigeschaltet. 22.30 Uhr den ersten Multimedia-Spam. Naja, vielleicht auch nur verwählt - war ein Bild von einem Baby im Kinderwagen. :)

Die Preise für das mobile Surfen haben sich mittlerweile echt gewaschen. Ich zahle 9,90 ? für einen Monat dabei ist 1 GB-Volumen frei. Der Bluetooth-Stecker (Nano-Bluetooth-USB-Adapter Version 2.0+EDR Class2 ) hat nochmal einen Zehner gekostet. Habe einen von Toshiba genommen. Gibt's noname schon für die Hälfte.

Installation: Puppig! Bluetooth-Stecker an einen freien USB 2.0 gestöpselt. Windows XP SP3 installiert ihn automatisch. Die beigelegte Treiber-CD habe ich nicht genutzt. Handy angeschaltet. Shortcut für Bluetooth ist bei mir die <*> 1 Sekunde gedrückt halten.

Am PC über Start -> Verbinden mit eine neue Internetverbindung einrichten.

Einziger Pferdefuß bei der Initialisierung des Handys als Funkmodem via Bluetooth: Im Geräte-Manager (Tastenkombi Windows + Pause) muss ein Initialisierungs-String eingegeben werden. Modem auswählen, Rechtsklick, Eigenschaften -> erweitert. In meinem Fall lautete er AT+CGDCONT=1,"IP","internet.eplus.de" Fühlt sich irgendjemand an die gute alte Zeit erinnert, wo es unterm Schreibtisch noch rumorte und fiepte?

Die Einwahlnummer ist *99# Benutzername eplus und Login gprs. IP-Adresse teilt der Provider zu.

Die Einwahl erfolgt und jetzt nicht erschrecken: Als Übertragungsrate wird 115,2 kBit/s angegeben. Stimmt aber nicht: Ein Performance-Test ergab fast die volle UMTS-Rate mit etwa 350 kBit/s. Das ist natürlich eine Ecke langsamer als DSL. Aber es geht!

Die (etwas mehr als) 30 Cent ist mir der Spass pro Tag wert.

Was mir auch gut gefällt: Sollte man die 1 GB-Freivolumen schneller aufgebraucht haben, kann man das nächste GB gleich im Anschluss buchen. Man surft dann nicht den Rest des Monats auf Abrechnung pro MB.

En bald.

Kommentare

Anonym hat gesagt…
Glückwunsch. Ich hab Bluetooth-Internet zwischen Notebook und Handy mit meinem Nokia nie hinbekommen. Lag vermutlich am fehlenden String, kam in keiner mir vorliegenden Anleitung vor.
Ist das direkt eplus oder sowas wie Simyo?
Mitzwinkel hat gesagt…
Jo, ist simyo. Gibt es aber zu gleichen Konditionen auch von blau. Habe es mir geholt, weil sie auf der Arbeit jetzt Vorratsdatenspeicherung machen. Ohne den String, versucht es kurz sich einzuwählen und bricht dann mit Fehlercode 734 ab.
Mitzwinkel hat gesagt…
Gerade mal den Rechner rauf und runter gefahren. Danach musste das Handy ab und wieder angemeldet werden. einfach Bluetooth anknipsen und los geht's - Fehlananzeige.

Beliebte Posts aus diesem Blog

Sonderfolge: Operation Goldrahmen

Das passiert nicht alle Tage: Vor dem rostigen Tor des ehemaligen Pumpwerks Alte Emscher – von Knorb liebevoll 'Jazzlabor' genannt – setzt der schneeweiße Cougar der Luftwaffe auf. Seitentür auf, hydraulisches Zischen. Aus dem Heli steigt Majorin Sina Dornfeld (Rufzeichen ‚Eule‘) in makelloser Uniform, ihre Augen scannen das Gelände, bis sie den abflugbereiten Professor mit seinen beiden Dackeln entdeckt. Majorin Dornfeld nimmt unsere drei Freunde persönlich in Empfang. Prof. Dr. Werner Knorb, barfuß wie immer, florale Brille, Batikhemd. Den eingeschlagenen Goldrahmen mit der Geburtsurkunde von Trumps Großvater unterm Arm. Idee: Fritz. Beschaffung: Gustav. Goldene Rahmung: Der Professor. Es geht zum Militärflugplatz Köln-Wahn. Merz wartet schon vor dem Regierungsflieger. Um ihn: Aktenmänner, Uniformen, diskrete Sicherheitsleute mit Knopf im Ohr. Merz: „Werner. Na klar. Wer sonst, wenn’s goldgerahmt sein soll.“ Knorb: „Fassung für den Wahnsinn. Und das im wortwörtlichen Sinn.“ M...

Jazz mit Fell – Professor Knorb und seine Tour de Tuba

  Professor Dr. Werner Knorb – Jazz-Schimpanse, Tuba-Virtuose, florale-Brillen-Liebhaber – und: Deutschlands einziger Jazzprofessor. Das allein würde schon reichen, um sich ein Denkmal aus Notenschlüsseln zu gießen. Aber Knorb wäre nicht Knorb, wenn er es dabei belassen hätte. Seine Habilitation bei Roger Bobo? Kein trockenes Papier,  sondern eine wuchtige, an Pendereckis Polymorphia orientierte Version des Tuba-Stücks „Kreuz Kaiserberg“, von Bobo kommentiert mit: „Werner, das ist entweder genial – oder ein Notruf aus dem Untergrund.“ Knorb brummte nur. Die Aufnahme landete später, getarnt unter Pseudonym, auf dem legendären Album „Tuba Libera“ – ein Meilenstein für all jene, die Tuba nicht mehr nur mit Märschen assoziieren. Für seine Promotion zog er alle Register – und blies „The Lonely Shepherd“ auf der Tuba so sehnsuchtsvoll, dass Gheorghe Zamfir, Papst der Panflöte, zu Tränen gerührt war. Was folgte, war eine zweijährige Tour mit Zamfir und André Rieu: Rio, Tokio, Sydne...

Gebrannte Pinienkerne

Sch... verbrannt! Und billig sind die Dingern nun echt nicht (mehr). Wenn man Pinienkerne für ein Pesto oder für den Salat in der Pfanne röstet muss man höllisch aufpassen. Gerade denkt man noch, werden die Piñónes denn überhaupt nicht braun? Da sind sie schon verbrannt. Abhilfe schafft hier ein Küchengerät, das ich im Rahmen dieses Blogs schon vor einigen Tagen hier besprochen habe. Der gute alte Minibackofen. Vor einigen Jahren habe ich mir im einschlägigen Versandhandel eine Blini-Eisenpfanne aus französischer Produktion zugelegt, die ich aber bislang sehr selten benutzt habe. Doch im Zusammenspiel mit dem Minibackofen ergibt sich ein unschlagbares Team, wenn es um die Röstung von Pignons de Pin geht. Hier das Rezept: Pinoli in die Pfanne (komisch immer werden 30 Gramm in den REZen verlangt) Minibackofen auf 175° drehen (Ober- und Unterhitze aktiv) Zeitschalter auf sechs Minuten und ab dafür Dazu passt ein Export 33, das man ohne Öffner einfach aufschraubt und eiskalt vor dem Fernse...