Direkt zum Hauptbereich

Gedanken am Sonntag (XVI)

Möglichkeiten, nervigen Werbeanrufen zu begegnen:
  • Stimme eine Quarte tiefer: "Hallo, was kann ich denn noch für Sie tun?"
  • Stimme eine große Septime tiefer und so ein bisschen rau: "Erotik-Hotline Herne-Baukau. Erfüllen Ihre Wünsche unnerum."
  • "Ach, gut das Sie anrufen, ich weiß schon, worum es geht. Einen Moment bitte, ich verbinde Sie mit unserem Sprachcomputer." Stimme eine Sekunde rauf: "Guten Tag! Drücken Sie bitte die Vier!"
Seit meine Mutter von meinem Vetter (Straßenmeister) erfahren hat, dass er sich mit dem sammeln von Pfandflaschen binnen eines Jahres ein nigelnagelneues Alu-Rad ersammelt hat, hat sie ein neues Hobby. Die 70 ?-Marke ist schon genommen.

Kaum startet die Grillsaison, klicken die Leute (immerhin zwei :-)) wie blöde den Drei-Dosen-Salat vom letzten Jahr an. Gebt mal Feedback, wie er Euch schmeckt.

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Gebrannte Pinienkerne

Sch... verbrannt! Und billig sind die Dingern nun echt nicht (mehr). Wenn man Pinienkerne für ein Pesto oder für den Salat in der Pfanne röstet muss man höllisch aufpassen. Gerade denkt man noch, werden die Piñónes denn überhaupt nicht braun? Da sind sie schon verbrannt. Abhilfe schafft hier ein Küchengerät, das ich im Rahmen dieses Blogs schon vor einigen Tagen hier besprochen habe. Der gute alte Minibackofen. Vor einigen Jahren habe ich mir im einschlägigen Versandhandel eine Blini-Eisenpfanne aus französischer Produktion zugelegt, die ich aber bislang sehr selten benutzt habe. Doch im Zusammenspiel mit dem Minibackofen ergibt sich ein unschlagbares Team, wenn es um die Röstung von Pignons de Pin geht. Hier das Rezept: Pinoli in die Pfanne (komisch immer werden 30 Gramm in den REZen verlangt) Minibackofen auf 175° drehen (Ober- und Unterhitze aktiv) Zeitschalter auf sechs Minuten und ab dafür Dazu passt ein Export 33, das man ohne Öffner einfach aufschraubt und eiskalt vor dem Fernse...

Knorb live bei ARD Jazz

  Nikals Wandt:  „ARD Jazz – das Magazin. Jeden Mittwoch um 22 Uhr melden wir uns mit dem wöchentlichen Jazz-Update. Heute mit Neuerscheinungen – aber auch mit grundsätzlichen Gedanken zu Jazz und Politik. Später im Gespräch: der bekannte Jazzschimpanse Prof. Werner Knorb , Leiter des Jazzlabors im ehemaligen Pumpwerk Alte Emscher in Duisburg-Meiderich. Ich habe mit ihm über seine gerade erschienene Autobiografie "Jazz mit dickem Fell" gesprochen – und über seine kulturpolitischen Forderungen. Unser musikalisches Intro kommt heute von Quincy Jones – ein Stück von 1969: ‚Killer Joe‘. Ich bin Niklas Wandt. Hallo!“ [Musikeinlage] Wandt (ruhig, fast flüsternd): „‚The weapon that we will use is the cool one‘ – das hat Dizzy Gillespie einmal gesagt. Für meinen heutigen Gast war das vielleicht mehr als nur ein Satz. Für ihn war es Überlebensstrategie. Geboren im Duisburger Zoo, aufgewachsen zwischen Gitterstäben, Besuchern und eingestreuten Sägespänen. Heute Professor für Jazztheor...

Pflaumenmus to Birdland: Knorbs Jazzwunder an der Aktienstraße

Die Alte Lampe an der Aktienstraße in Mülheim war mehr als nur eine Jazzkneipe. Die Wände waren vom Rauch der Jahrzehnte geschwärzt, die Tische klebten, und die Gesichter, die man hier sah, gehörten fast alle zur Familie. Man musste keine Legende sein, um hier aufzutreten, aber die Bühne war bekannt dafür, Musiker in eine zu verwandeln. An diesem Abend kündigte Mülheims bekanntester Trompeter, Helmut Schlitt, einen besonderen Gast an: „Meine Damen und Herren, heute begrüßen wir einen ganz besonderen Künstler. Einen waschechten Jazz-Schimpansen. Ja, Sie haben richtig gehört. Aber ich lasse ihn sich am besten selbst vorstellen.“ Ein Tuscheln ging durch den Raum. Ein Schimpanse? Dann trat Werner Knorb im Batikhemd, barfuß wie immer und mit seiner floralen Brille, ans Mikrofon. „Ich mache es kurz“, sagte er. „Mein Motto für heute: No sex, no drugs, no Dixieland.“ Der Witz saß. Ein Lachen ging durch den Raum. Knorb hob die Tuba an, atmete tief ein – und plopp . Ein seltsam dumpfes Geräusch....