Direkt zum Hauptbereich

Induktionsplatte

Nachdem mich einige Leute per Mail und hier im Blog zu meiner neuen Induktionsplatte befragt haben, kommt hier ein ausführlicher Bericht zur CASO Comfort 2000.




Es ist etwa so groß wie ein HB-Atlas und so dick wie vier Scheiben Toastbrot übereinander. Stecker in die Steckdose und schon kann es los gehen.

Magnetischen Topf (meine guten All-Clads mc² gehen leider nicht Alu mit Edelstahl laminiert) z. B. eine Eisenpfanne.fr druff. Einschalten.



IMG_7007.JPG


Man kann Stufen einstellen, mache ich aber nie, sondern ich wähle eine Temperatur vor. Das geht in 20°-Schritten von 60° bis 240°. Optional kann man noch einen Timer dazu schalten. Z. B. sechs Minuten bei 180° für eine Entenbrust auf einer Seite. Ich kann dann in der Zwischenzeit aus der Küche zum Fernseher rennen und Grobkoch gucken. Piep. Zurück in die Küche, wenden, Timer und ab zum Grobkoch. Dann gemütlich bei 80° gar ziehen lassen. Das kann auch der Minibackofen übernehmen, während die Induktionsplatte auf 220° für eine Beurre Rouge befeuert wird.

Während die Platte an ist, läuft auf der Unterseite die ganze Zeit ein Lüfter, der heiße Luft von der Platte weg fechelt. Ich nehme an, das dient zur genauen Temperaturmessung, damit sich keine Hitze staut.



IMG_7006.JPG


Sie ist wirklich sagenhaft schnell heiß. Die 2000 Watt reichen mir für den Heimbetrieb. Und mit ein wenig Glasreiniger und einem Zewa ist sie auch schnell gereinigt.



IMG_7004.JPG


Die Platte wird zwar warm, aber kein Vergleich zu einer normalen Gussplatte. Ich habe knapp 50 ? mit Versand dafür gegeben.

Mit den All-Clads, das ist wirklich schade, aber so kommt eine lange nicht benutze Pfanne mit Kupferkern wieder zum Einsatz, die dankenswerterweise auch in die Spülmaschine darf. Und der 40 Jahre alte Elektroherd ist für die lieben Ami-Pötte ja auch noch da.

Fazit: Für mich ist es das Laptop unter den Kochgelegenheiten.

En bald.

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Gebrannte Pinienkerne

Sch... verbrannt! Und billig sind die Dingern nun echt nicht (mehr). Wenn man Pinienkerne für ein Pesto oder für den Salat in der Pfanne röstet muss man höllisch aufpassen. Gerade denkt man noch, werden die Piñónes denn überhaupt nicht braun? Da sind sie schon verbrannt. Abhilfe schafft hier ein Küchengerät, das ich im Rahmen dieses Blogs schon vor einigen Tagen hier besprochen habe. Der gute alte Minibackofen. Vor einigen Jahren habe ich mir im einschlägigen Versandhandel eine Blini-Eisenpfanne aus französischer Produktion zugelegt, die ich aber bislang sehr selten benutzt habe. Doch im Zusammenspiel mit dem Minibackofen ergibt sich ein unschlagbares Team, wenn es um die Röstung von Pignons de Pin geht. Hier das Rezept: Pinoli in die Pfanne (komisch immer werden 30 Gramm in den REZen verlangt) Minibackofen auf 175° drehen (Ober- und Unterhitze aktiv) Zeitschalter auf sechs Minuten und ab dafür Dazu passt ein Export 33, das man ohne Öffner einfach aufschraubt und eiskalt vor dem Fernse...

Knorb live bei ARD Jazz

  Nikals Wandt:  „ARD Jazz – das Magazin. Jeden Mittwoch um 22 Uhr melden wir uns mit dem wöchentlichen Jazz-Update. Heute mit Neuerscheinungen – aber auch mit grundsätzlichen Gedanken zu Jazz und Politik. Später im Gespräch: der bekannte Jazzschimpanse Prof. Werner Knorb , Leiter des Jazzlabors im ehemaligen Pumpwerk Alte Emscher in Duisburg-Meiderich. Ich habe mit ihm über seine gerade erschienene Autobiografie "Jazz mit dickem Fell" gesprochen – und über seine kulturpolitischen Forderungen. Unser musikalisches Intro kommt heute von Quincy Jones – ein Stück von 1969: ‚Killer Joe‘. Ich bin Niklas Wandt. Hallo!“ [Musikeinlage] Wandt (ruhig, fast flüsternd): „‚The weapon that we will use is the cool one‘ – das hat Dizzy Gillespie einmal gesagt. Für meinen heutigen Gast war das vielleicht mehr als nur ein Satz. Für ihn war es Überlebensstrategie. Geboren im Duisburger Zoo, aufgewachsen zwischen Gitterstäben, Besuchern und eingestreuten Sägespänen. Heute Professor für Jazztheor...

Gustav rettet die Ruder-WM in Wedau

Im ehemaligen Pumpwerk Alte Emscher herrschte Alltag. Werner Knorb stand barfuß im Batikhemd zwischen Kacheln und Eisenträgern und ließ die Tuba vibrieren, als wolle er den Rheinpegel in Schwingung bringen. Unter dem Vibraphon lagen die Herren Dackel Gustav und Fritz ausgestreckt, beide auf dem Rücken, Pfoten nach oben, Lefzen schlaff im Schlaf. Dann vibrierte das Smartphone auf der alten Werkbank. Zuerst leise, dann insistierend. Knorb senkte das Mundstück, blickte mürrisch auf das Display: „Dietz DuisburgSport“. „Professor Knorb? Hier spricht der Veranstaltungsleiter der Ruder-WM. Wir haben Mufflons. Eine ganze Herde blockiert den Leinpfad an der Regattastrecke in Wedau. Hier geht gar nichts! Wir brauchen Sie – und Ihre Dackel.“ Knorb legte die Tuba ab, schob die florale Brille zurecht und murmelte: „Oh, ha.“ Gustav hob im Schlaf ein Ohr. Fritz schnaufte, als wolle er schon jetzt protestieren. „Also wirklich“, begann er, die Fliege zurechtrückend, „für Mufflons ist die Abteilung L...