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Gedanken am Sonntag (II)

Es ist ein guter Start in den Sonntag, im Sonnenaufgang nach einer Runde mit dem MRQ bei geb. Frau Trost die besten Brötchen des Winkels und frische Eier zu kaufen, um daraus ein omelette baveuse zu verfertigen, was mit der neuen Induktionsplatte in der uralten Eisenpfanne mit der leckeren Butter aus Isigny problemlos gelingt.

Es ist eine gute Fortsetzung des Sonntags, beim hart bloggenden Kollegen Chris einen grandiosen Preis abzuräumen.

Es ist eine weniger guter Abschluss des Sonntags, um 17:48 h festzustellen, dass man eigentlich Unterlagen für die Steuer und andere Geldeintreiber plus einen Haufen eigene Rechnungen noch zu stellen hätte.


Und es ist geradezu deprimierend, dass beim Blog-Event-Bistro nur eine Person für Kalbsnieren in Senfsauce gestimmt hat. Das meine poulet basquaise eine homme de rien-Wertung bekommen hat, hatte ich befürchtet - nicht schick genug. Es kommt aber in dieser Woche wieder auf den Tisch - denn mir schmeckt's! :-)

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Ein Tag am Meer IV - letzter Teil -

16:30 Uhr: Dämmere im berüchtigten Log-On-Log-Off-Modus auf dem Sofa. Die Tour läuft. Langweilige Etappe. Drehe den Ton auf leise. Träume wie auf Kommando von einer Radtour von Celle nach Uelzen, die ich mit meinen Eltern als Kind unternommen habe. Plötzlich brüllt mich Cédric Vasseur an.

17:30 Uhr: Ich schrecke hoch. Cédric Vasseur brüllt natürlich nicht mich an, sondern außerhalb meiner bewussten Wahrnehmung hat mein Daumen im entscheidenden Moment mit der Fernbedienung den Fernseher auf volle Lautstärke gedreht. Edvald Boasson Hagen, der Norweger, stellt es clever an und gewinnt vor einem Verfolgerfeld die Etappe nach Salon-de-Provence.




Mache die Klipp-Klapp-Box für einen Apéritif im MG-Nest klar: Kro für die Dame, 1664 für den Herrn und eine kleine Tüte bretonische Chips als Snack vorweg. Tapere einmal durch die ganze Anlage. Tatsächlich sind wieder alle Außenplätze ungenutzt. Der Mallorca-Sport morgens in aller Herrgottsfrühe die beste Plätze mit Handtücher zu reservieren, ist hier…

Ein Tag am Meer III

11:30 Uhr: Ich erinnere mich an ein Rezept aus Nigel Slaters Diaries. Ich halbiere eine große Tomate aus dem Felsengarten von Erich, dem Melonenmann. Streue Meersalz und ein wenig Zucker drauf. Die Dinger wandern für 45 Minuten in den 200 Grad heißen Ofen. Ich streue ein wenig Thymian aus dem Topf vor dem Küchenfenster drauf und packe zwei kleine Ziegenkäse auf jede Hälfte. Zurück in den Ofen.




Unterdessen fahre ich mit dem Mountainbike noch einmal schnell zu Erich, dem Melonenmann und kaufe Schinken. Dabei komme ich am Schuppen mit den Surfbrettern vorbei. Und wer knutscht da zwischen den bammelnden Sufkombis? Ganz genau: Lisel und Gilles, der Bademeister - wie die Teenager. Als hätte ich es nicht geahnt. Lache innerlich und mache unseren Opa nach:”Verfluchte Unzucht!”

Die Klipp-Klapp-Box wird für's Mittagessen bestückt. Die geschmolzenen Tomaten kommen auf ein Salatbett mit den Schinkenscheiben. Abmarsch zum MG-Nest. Die Sonne knallt jetzt richtig. Hütchen und Sonnenbrille reichen…

Ein Tag am Meer II

8 Uhr: Wir schleppen Teller, Tassen und Thermoskanne zum ehemaligen MG-Nest, das in diesem Sommer unser Essplatz ist. Ich habe mir bei Globi so eine Klipp-Klapp-Box mit Griff gekauft. Jetzt können wir sie gut gebrauchen. Die Buttercroissants sind schön butterig, die Salzbutter schön salzig und der Blick auf die Bucht schön bilderbuchtmäßig. Allerdings sind Brille und Hütchen schon Pflicht. Die Sonne knallt. Da hat man ruck zuck einen an der Marmel.



Noch ist das Internet gut. Mit dem Tablet surfe ich den NDR an. Mal sehen, was Altenburg mit seinen Freeses zu Stande gebracht hat. Nix - ist anscheinend auch im Urlaub. Er sendet eine Konserve:"Der Lachs der Weisheit". Diese alte Folge ist allerdings genial. Mittelalterverlobung bei den Freeses. Alle tragen Kartoffelsäcken und lauschen einer Freien Rednerin. Als die Stelle mit dem Eierlikör kommt, pruste ein wenig Tee durch die Nasenlöcher, obwohl ich die Folge doch schon kenne.

9 Uhr: Ich statte Erich, dem Melonenmann, einen erste…