Samstag, 31. Januar 2009

Gedanken am Sonntag XXXIX

wikipedia tristan nitot


Hachzeit reloaded (Wedding 2.0) rückt immer näher. Nachdem meine tollen Vorschläge aus der letzten Woche praktisch keine Resonanz erzeugt haben, habe ich die Patrouille de France (PaF) wieder abbestellt. Die waren, hatte ich den Eindruck, ganz froh. Sie wollen am besagten Wochenende nach Juan-les-Pins düsen und in der Bar des Oiseaux mit Sahne gefüllte Windbeutel, in Frankreich sagt man éclairs, futtern und dazu lecker Grand Créme trinken. Abends läuft ulkigerweise Un Mariage Follement Gai. Auch 'ne Möglichkeit, den Samstag rumzukriegen.

Ersatzweise (und auf besonderen Wunsch) hat die Trauzeugin weder Kosten noch Mühen gescheut und als Unterhaltungs-High-light des Tages ein Gesellschaftsspiel auf die Bein gestellt: Reise nach Jerusalem.

Was soll ich sagen, am Dienstag lief bei Günni Jauch eine Sendung zum Thema burn-out-Syndrom. Da wurden dann die Symptome aufgezählt, ich wollte jedes Mal rufen: Jau, hab' ich!

Heute ist schon wieder Indoor-Rudern. Mir kommt es vor, als wäre es gestern gewesen.

Am Montag warten 1.200 Seiten Buchblock auf mich.

Jetzt kommt gerade der MRQ. Ich wollte schon sagen... Brötchen von Frau Trost und dazu habe ich extra die Pfälzer Leberwurst...

En bald.

Sonntag, 25. Januar 2009

Gedanken am Sonntag XXXVIII

Wedding 2.0 (quasi Hachzeit reloaded) rückt immer näher. Natürlich wird die Sache der Wertigkeit des Ereignisses angemessen an 3 (drei) event locations gefeiert. Trauung natürlich in St. Petrus am Markt , dann geht es weiter in eine Gemeindesaal und dann Mitten ins Herz des Ruhrgebiets in den malerischen und für seine piktoreske Kulisse bekannten Ort Wattenscheid.

Leider trafen meine Ideen für die Gestaltung des Tages bislang auf wenig Gegenliebe - was ich überhaupt nicht verstehe.

Nach dem Ja-Wort überquert die Patrouille de France mit zwölf Alpha-Jets den Ort des Geschehens. Die könnten in ESS stationiert werden. Für Verpflegung sorgt die Gulaschkanone von den Johannitern aus Vor der Brücke. Gut, günstig und macht satt. Habe schon mit Sarko gesprochen. Die vier zusätzlichen Alpha-Jets gehen aufs Budget der PaF als deutsch-französisches Hochzeitsgeschenk. Zwölf waren mir lieber, wegen der religiösen Bezüge. Außerdem hatte ich mir statt der virage tricolor nur zwei Fraben gewünscht: Blau und weiß, weil das die Farben des Dorfwappens sind. Die hätten dann in leicht abgewandelter Diamant-Formation fliegen müssen, wäre aber gegangen. Wird aber wohl nicht gewünscht, weil zu laut während der Kirche. Außerdem könnte das Brautpaar die gar nicht sehen. Ein Argument das ich so nicht gelten lassen. Schließlich wird alles auf kingsize Leinwänden innerhalb und außerhalb der Kirche übertragen. Mmh.

Passend hätte ich auch die Coburger Samba Batteria vom letzten Sommer gefunden, die die Gesellschaft dann zum Kaffeetrinken im Gemeindesaal eskortiert und dann später weiter über die, in Richtung Dortmund gesperrte, A 40 nach Wattenscheid. Die einseitige Sperrung deshalb, damit Schaulustige die in Gegenrichtung vorbeirollen noch mithupen können. Allerdings marschieren wir mit 2200 Sambistas. Zwei mehr als beim Weltrekord in Coburg. Stößt auch nicht auf Begeisterung. Musikrichtung wär nicht so das Ding. Mmh.

Eigentlich soll R den Abend moderieren, aber damit er das Fest mehr genießen kann, habe ich Michael Buffer angehauen (Let's get ready for Walzerrrrrrr). Nee, der wär zu alt. Mmh.

Für die Verpflegung hatte ich an Martin Yan, Emeril Lagasse und Bobby Flay gedacht. Die jeweils ihre typischen Gerichte kochen. Martin Yan hätte ich an die Wok-Station gestellt. Bobby am Grill und Emeril macht, was er immer macht für gute Laune sorgen. Nee, zu exotisch. Außerdem sein Gastronomie im Haus. Mmh.

Als Band schwebten mir - warum nicht - die Beatles vor allerdings zu sechst mit Pete Best und Stuart Sutcliffe. Für dieses Ereignis - also das ist ja wohl nicht zuviel verlangt. Urteil steht noch aus.

Also ich finde die Vorschläge nicht schelcht.

En bald.

Sonntag, 18. Januar 2009

Gedanken am Sonntag XXXVII

Netzstörung. Simyo streikt schon wieder. Muss wohl erst wieder der Techniker kommen und am Montag vor den Serverschrank treten. Langsam bereue ich, dass ich denen laufend Geld hinterher schmeiße und dauernd ist der Service down.

Die Seitenflut reißt langsam ab. Die 6. Broschüre kann nächste Woche in die Druckerei.

Der Schnee ist weg und der MRQ kehrt langsam wieder zu seinem normalen Laufpensum zurück. Gut das meine Mutter Marathonike ist, ich wäre meinem Idealgewicht wahrscheinlich schon deutlich näher gekommen. So sehr der Bursche den schnee liebt, so sehr hasst er den Matsch.

Mittwoch, 14. Januar 2009

Resteverwertung

"Gibt es zu den Änderungen wieder eine Sonderausgabe?"

(Wobei ich bei der Konzeption gesagt habe: Diese Sonderausgaben kauft NIEMAND. Das ist der stinknormale Gesetzestext plus Begründungen aus den Ausschüssen, die ohne jede Relevanz für die tägliche Arbeit sind. Und nach denen m. E. NIE jemand fragt. Habe ich gründlich daneben gelegen. Die Dinger verkaufen sich wie geschnitten Brot.)

"Ja, gibt's!"
"Rechtstand 1. Januar 2009?"
"Sind wir gerade dabei alles einzupflegen, was nach Weihnachten so alles dazu gekommen ist."
"Wann kommt das denn raus?"
"Im Februar."
"Sooo spääät?"
"Sollen wir Sie vormerken, dann verschicken wir, sobald es da ist?"
"Ach nee, dann nehme ich das von Juli 2008."

Die verkaufen wir natürlich auch noch gerne :-)

Sonntag, 11. Januar 2009

Gedanken am Sonntag XXXVI

Good grief! Wedding 2.0 of the Hannoverians is on the way.

Die ganze Woche Broschüren durchgehechelt und gestern und heute auch noch Wochenenddienst mit der Kamera. Im Moment finde ich einfach keine Zeit meine Saunakarte abzuschwitzen. Ich glaube ich muss mir eine Alternative suchen, die irgendwo auf dem Weg zwischen Klettenberg und dem Mitzwinkel ist.

Gut, dass es den belgischen Supermarkt gibt. Da hat man immer was Vernüftiges auf dem Tisch und der Picpoul schmeckt auch im Winter.

En bald.

Donnerstag, 8. Januar 2009

Ma Gastronomie II

Inattention never pays off in the kitchen. Fernand Point

Mittwoch, 7. Januar 2009

Ma Gastronomie

Bevor man einen dünnen Mann verurteilt, muss man einige Informationen über ihn bekommen. Vielleicht war er einst dick. Fernand Point

Dienstag, 6. Januar 2009

Mmh :-/

Das war es wohl für den Toronjil.

Lesewahnsinn

Sag einer, unsere Politiker seien untätig! Vier eng bedruckte Seiten mit Änderungen, die alle zwischen den Jahren angefallen sind. Und ich hatte schon Hoffnung, dass der Druck der Broschüren dieses Jahr stressarm über die Bühne geht :-/

En bald.

Sonntag, 4. Januar 2009

Gedanken am Sonntag XXXV

Altjahrabend war eine gute Gelegenheit den Pomerol Cht. de Siaurac zu verkosten, den ich (wie erwähnt) vor einiger Zeit im Weinlotto geschossen hatte.

Was soll ich sagen? Bevor es ins Dorumer Neufeld ging, hatte ich mich im von mir geschätzten belgischen Supermarkt mit dem Zweitwein aus dem gleichen Hause eingedeckt, der den vortrefflichen Namen Plaisir trägt. Denn vor Weihnachten hieß das Motto dort: Nimm zwei, zahl einen! Ich habe natürlich noch viel mehr genommen und in den üblichen mit Tannenbäumen versehenen Tüten an Zubeschenkende weitergereicht.

Lange Rede... Man sollte erst den Zweitwein und dann den eigentlichen Siaurac trinken. Allerdings war zunächst nur der Erstwein geplant - aber er mundete zur Gänsebrust ganz vortrefflich, sodass, als die Käseplatte vom Küchen auf den Couchtisch verlagert wurde, in Ermangelung eines weiteren Erst- der Zweitwein geköpft werden musste.

Hüstel: Muss ich sagen, was ich von Sylvester mitgekriegt habe?

Es ist jetzt der zweite Jahreswechsel an der Nordsee. Von 1988 bis 2006/7 war ich zu Sylvester mit gaaanz wenigen Ausnahmen immer in Catalunya mit Blick auf das Mittelmeer. Das vermisse ich natürlich schon, aber ich erinnere mich auch an entsetzlich kalte Winter, in denen wir gefroren haben wie die Schneider.

Das ist in Wursten definitiv anders. Bollerofen mit Briket beschickt und die Bude ist warm bis die Sonne wieder lacht.

Dem MRQ - wen wundert's? - ist die alberne Böllerei meiner Landsleute (wie mir) schnurz.

Auf der Ile d'Yeu sieht die Sache anders aus: Da kommt zum 14. Juli ein Spezialist aus Japan... Interessiert den MRQ zwar auch nicht - aber DAS nenn ich Feuerwerk.

En bald.

Samstag, 3. Januar 2009

Live von der Weser

Schon geht es wieder retour

Prost Neujahr

Pünktlich zum neuen Jahr ist bei E-Plus das gprs ausgefallen. Daher mit Verspätung.