Sonntag, 30. November 2008

schöner surfen

Ganz nette Suchmaschine mit Webseiten-Vorschau und einem Speicherbereich

http://middlespot.com/

Ianua Nova

Ianua Nova hieß die Buchreihe, mit der ich Latein lernen musste. Auf dem Titel war ein römischer Kaiser abgebildet, der passenderweise einen Trauerbart trug.

Wir mussten Berge von Vokabeln lernen. Irgendwelche Stammformen. Ablativ, Lokativ und natürlich immer wieder gerne übersetzt: Der AcI der Accusativus cum Infinitivo.

Fast alles habe ich mittlerweile vergessen - nur eins ist mir im Gedächtnis geblieben: Sima - der Affe. Im Text war eine kleine Fußnote und der Hinweis, dass dieses Wort nicht zum Stammwortschatz gehört und nicht gelernt werden muss.

En bald.

Gedanken am Sonntag XXXI

Schlage Wolfgang Clement für "Orden wider den tierischen Ernst" vor.

Nächste Woche geht es nach Hannover. Hachzeit. Hoffentlich gibt es die vielen kleinen spanischen Bodegas noch in Little Madrid.

Der Sprecher beim Perfekten Dinner heißt übrigens Daniel Werner. Das nur für die Googler, die sich in letzter Zeit reihenweise hierhin leiten lassen und bislang keine Antwort fanden.

Montag, 24. November 2008

Call for free

Meine Gattin hat mich für verrückt erklärt, als ich Mitte der 90er behauptete, Telefonate werden (auch international) in Zukunft kostenlos sein. Zugegeben: Die Idee stammte nicht von mir, sondern ich habe sie auf einem Kongress aufgeschnappt. Der Referent erklärte damals mit einem Chart, wie sich der Datenverkehr entwickeln würde und das Telefonie nur noch ein Beiwerk im internationalen Datenverkehr sein wird.

http://www.poketalk.com/

ist eine Möglichkeit kostenlos in eine Reihe von Ländern zu telefonieren. Selbstverständlich mit dem eigenen Endgerät und nicht mit Headsetgekabelgedöns. Zwar gibt es noch zeitliche Limitierungen (zurzeit 10 Minuten) - aber der Anfang ist gemacht.

Sonntag, 23. November 2008

Rechenknecht

Sehr praktisches Tool zum Umrechnen von allerlei Maßeinheiten und sogar Datenmengen GB auf MB z. B.

http://de.unitjuggler.com/

Gedanken am Sonntag XXX

Langsam wird's winterlich.





Den Toronjil habe ich gestern Abend vorsorglich auf die Innenbank vom Fenster verfrachtet.

Alle reden von Wirtschaftskrise, Konsumzurückhaltung usw. Also an mir liegt's nicht.

Die Gattin war auf Jöck. Daher habe ich gestern mal wieder stinknormale Rinderrouladen gemacht - hach...

Samstag, 22. November 2008

Gemüseschmiede

http://www.spiegel.de/video/video-40941.html

Mitzwinkel goes mobile

Neue Handy-SIM bestellt, um das UMTS-Handy billiger via Bluetooth als Funkmodem nutzen zu können. 19 Uhr freigeschaltet. 22.30 Uhr den ersten Multimedia-Spam. Naja, vielleicht auch nur verwählt - war ein Bild von einem Baby im Kinderwagen. :)

Die Preise für das mobile Surfen haben sich mittlerweile echt gewaschen. Ich zahle 9,90 ? für einen Monat dabei ist 1 GB-Volumen frei. Der Bluetooth-Stecker (Nano-Bluetooth-USB-Adapter Version 2.0+EDR Class2 ) hat nochmal einen Zehner gekostet. Habe einen von Toshiba genommen. Gibt's noname schon für die Hälfte.

Installation: Puppig! Bluetooth-Stecker an einen freien USB 2.0 gestöpselt. Windows XP SP3 installiert ihn automatisch. Die beigelegte Treiber-CD habe ich nicht genutzt. Handy angeschaltet. Shortcut für Bluetooth ist bei mir die <*> 1 Sekunde gedrückt halten.

Am PC über Start -> Verbinden mit eine neue Internetverbindung einrichten.

Einziger Pferdefuß bei der Initialisierung des Handys als Funkmodem via Bluetooth: Im Geräte-Manager (Tastenkombi Windows + Pause) muss ein Initialisierungs-String eingegeben werden. Modem auswählen, Rechtsklick, Eigenschaften -> erweitert. In meinem Fall lautete er AT+CGDCONT=1,"IP","internet.eplus.de" Fühlt sich irgendjemand an die gute alte Zeit erinnert, wo es unterm Schreibtisch noch rumorte und fiepte?

Die Einwahlnummer ist *99# Benutzername eplus und Login gprs. IP-Adresse teilt der Provider zu.

Die Einwahl erfolgt und jetzt nicht erschrecken: Als Übertragungsrate wird 115,2 kBit/s angegeben. Stimmt aber nicht: Ein Performance-Test ergab fast die volle UMTS-Rate mit etwa 350 kBit/s. Das ist natürlich eine Ecke langsamer als DSL. Aber es geht!

Die (etwas mehr als) 30 Cent ist mir der Spass pro Tag wert.

Was mir auch gut gefällt: Sollte man die 1 GB-Freivolumen schneller aufgebraucht haben, kann man das nächste GB gleich im Anschluss buchen. Man surft dann nicht den Rest des Monats auf Abrechnung pro MB.

En bald.

Sonntag, 16. November 2008

Gedanken am Sonntag XXIX

Benzin ist mittlerweile derart billig, dass ich überlege, mal ganz spontan nach Reims zu düsen...

Bei den Brust-Geschirren für mittlere nordische Hunde ist der Preis auch nach der Euro-Einführung stabil: Früher 50 Mark heute 24,95 Euro.

Hätte ich wissen können: Rindergulasch in der SB-Packung vom Discounter ist selbst in der Bio-Version Mist und wird auch nach drei Stunden Kochzeit nicht zart.

Freitag, 14. November 2008

Tag-Automat

Wem es lästig ist, seine Bilder zu taggen, der kann mal die automatische Tag-Maschine versuchen.

http://alipr.com/

Produziert manchmal skurrile Ergebnisse. Manchmal haut es verdammt gut hin.

En bald.

Schwein gehabt

Neues vom jungen Mann aus aus Nabatäa. "Pute kann ich nur essen, wenn die ohne Schwein ist."

Ich sehe was, was ich schon sah

Neues Spielzeug für social-bookmarking gefunden.

auf

http://favthumbs.com

Kann man sich eine Vorschau der delicious-Bookmarks anzeigen lassen. Man braucht nur den User-Namen - ein Passwort ist optional.

En bald.

Donnerstag, 13. November 2008

Ich sehe was, was Du auch siehst

Habe ein neues Spielzeug für die online-Zusammenarbeit gefunden. Man kann gemeinsam auf einer Webseite rumkrickeln. Quasi ein Browser im Browser mit Kommentar- und Malfunktion. Eine richtige praktische Anwendung kann ich mir noch nicht vorstellen, aber nice to have

http://www.twiddla.com

En bald.

Mittwoch, 12. November 2008

Küchengeschichten

Ein Kumpel hat vor einigen Jahren im Casino eines großen deutschen Industrieunternehmens eine Ausbildung als Koch absolviert, hat danach irgendwas im sozialen Bereich studiert und arbeitet jetzt an einer Einrichtung, die sich auf die Fahnen geschrieben hat, gering qualifizierte Jugendliche fit zumachen für den regulären Arbeitsmarkt. Beiköche. Da gibt es natürlich immer was zu berichten. Am Wochenende war er im Mitzwinkel.

Zur Zeit sind ein junger Herr und eine junge Dame in seiner Obhut, die es aus Nabatäa in die Kulturhauptstadt verschlagen hat. Diese Info für den geneigten Leser, der sich die Kakophonie der hier nicht abgebildeten landmannschaftlich eingefärbten Dialoge bitte selber ausmalt. Beider Steckenpferd ist die wechselseitige Neckerei. Nach einigen Gesprächen mit den über mitunter vielleicht rauen Umgangston in Küchen, Hinweisen, dass man das mit der eigenen Ehre nicht immer so hoch aufhängen soll, hat die Dame eine neue Variante erdacht, mit der sie ihren Ausbildungskumpel zu neuen Höchstleistungen antreibt. "Ich ficke Deinen Vater."

Das schreit nach Vergeltung.

Der junge Mann aus Nabatäa griff, als er dieses Ausspruchs gewahr wurde, zu einer Milchtüte, die als spezielles Produkt für die Gastronomie mehr als einen Liter enthielt, um sie als Wurfgeschoss auf die junge Dame abzufeuern. Traf allerdings den Türsturz, in deren unmittelbarer Nähe er sich befand und verpasste sich eine, wenn auch leicht abgewandelte, unfreiwillige Kleopatradusche.

Sonntag, 9. November 2008

Gedanken am Sonntag XXVIII

Bei aller Obamania möchte ich daran erinnern, dass auch bekannte Falken wieder Einzug im Weißen Haus halten werden. Abgesehen von dem, was George Walker seinem Nachfolger noch als Weihnachtsgeschenk auf die pakistanische Treppe legen dürfte, werden die GIs den Mullahs noch vor der Sommerpause einen Besuch abstatten, falls wir nicht schon vorher den radioaktiven Fall-out zusammenfegen...

Und das der Nachwuchs des President-elect den Schulweg von Amy Carter zur Stevens Elemantary einschlagen wird, glaube ich auch nicht.

Bolognese immer mit einer Stange Zimt kochen!

Im belgischen Supermarkt gibt es zurzeit Stoemp - als Convienience-Produkt für die Mikrowelle. Das rangiert bei mir auf dem gleichen Level, wie Pfannekuchen in der Schüttelflasche.

En Bald.

Dienstag, 4. November 2008

Ihrer Aufmerksamkeit entgangen

So bleibt man in Kontakt: Eine Behörde schickt mir seit einigen Monaten jeweils zum Monatsende eine Mahnung über nicht gezahlte Beiträge "...Ihrer Aufmerksamkeit entgangen...". Ich schreibe dann zurück, dass ich doch eine Einzugsermächtigung erteilt hätte, und man davon bitte (wie bisher) Gebrauch machen möge.
Außerdem hätte ich die Zuschläge gerne erstattet.

Behörde: Tut uns Leid, Fehler bei uns, Säumniszuschläge werden erstattet. Zwei Tage später nächste Mahnung, wieder Zuschläge. Das Spiel geht jetzt seit August.

Welche Landesbank das managt, sage ich nicht <8-]

Sonntag, 2. November 2008

Gedanken am Sonntag XXVII

Eine gute Methode, den Respekt bei Mitarbeitern zu verspielen ist, ein millionenschweres Sparprogramm aufzulegen und dann zu behaupten, dieses Sparziel könne erreicht werden, indem weniger Kaffee bei der Arbeit getrunken wird.

Der MRQ muss ja immer Reis unters Futter gemixt kriegen - ist halt ein Japaner. Neuerdings gibt es bei Feinkost Albrecht Hundefutter mit Reis untergemixt schon fix und fertig in der Schale. Allerdings steht drauf "Senior aktiv". Ich finde das diskriminierend gegenüber agilen japanischen Hunden.

Im belgischen Supermarkt waren diese Woche Chips im Angebot in der Geschmacksrichtung "oven roasted chicken". Schmeckten tatsächlich täuschend echt nach Huhn. Selbst der MRQ ließ sich vom Aroma übers Ohr hauen, hat den überlassenen Chip dann aber doch nicht gefuttert, sondern unter dem Tisch "versteckt".

Im Professional Chef gelesen: Für Gratin die Kartoffeln knapp 10 Minuten in Knoblauchmilch vorkochen und dann mit Sahne au gratin. Muss ich unbedingt ausprobieren.

En bald
--
Mitzwinkel