Der Grobkoch behauptet, er sei ein Freund des heißen Anbratens.
Ein ganz gewöhnlicher Vertreter der Porenschließerfraktion ist er!
Mittwoch, 24. Oktober 2007
Porenmonster
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18:54
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Sonntag, 21. Oktober 2007
Krebse flüchten aus Asialaden
So sehr ich den Tierschutz schätze. Manchmal treibt er m. E. eigentümliche Blüten.
Ein Tierschützer half den Beamten, die Krebse einzusammeln und in ein Tierheim zu bringen.
Was machen die dort damit?
Krebse mit Safran-Velouté als Personalessen?
Bauen die sofort ein Seewasser-Vivarium?
Mein Dackel liebte Krebse - als Snack!
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Tags: food, Gaga, gibtsjagarnich
Samstag, 20. Oktober 2007
Eisenpfanne
De Buyer hat ein nettes Video online, auf dem demonstriert wird, wie Eisenpfannen richtig eingebraten werden.
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13:03
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Tags: eisenpfanne, food, howto
Geschichten, die das Schwimmbad schrub (IV)
Schütt-Schwester-S. führt ein strenges Regiment im Paradies. Nicht nur während des Erlebnisaufgusses gelingt es ihr, durch heftiges Wedeln schon in Durchgang zwei die oberste Sitzreihe von allen Greenhorns und Selbstüberschätzern zu säubern.
Auch sonst hält sie die Bude sauber.
Vorausgeschickt werden muss: Anno Domini 2002 ereignete sich im Paradies die saunatuchfarbene Revolution. Die Weiße Flotte (ältere Damen wegen der Badekappen so genannt) wurde durch die saunierenden Geldwertkarteninhaber aus dem Solebecken vertrieben. Eine Mauer wurde errichtet. Seither gehört das Solebecken zum Saunabereich.
Leider war es kein Sieg auf ganzer Linie. Der Weißen Flotte gelang es, dass ein Teil der Mauer eingerissen und durch eine Plane ersetzt wurde. Bis 12 h darf die Flotte in der Sole tuckern. Lautsprecherdurchsage. Dann kommt die Plane weg und das Solebecken wird textilfreier Raum.
Gestern um 13:26 h verirrte sich nun ein älterer Opi (gefühlte 75) mit gelb-blauer Badehose (den Farben der benachbarten Kulturhauptstadt) ins Solebecken. Das Modell hatte das Design der 70er Jahre und hätte dem Stadtmarketing der Kulturhauptstadt zur Ehre gereicht.
Schütt-Schwester-S.: "Junger Mann. Ja, Sie meine ich. Kommen Sie mal her."
Schwimmt mit verkniffenen Augen, weil Lesebrille auf zur Kommandantin.
Mit Pathos: "Jetzt ist die Zeit gekommen, wo Sie sich von Ihrer Badehose trennen, oder wir trennen uns von Ihnen."
Eilte zur Treppe und verschwand.
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08:22
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Donnerstag, 18. Oktober 2007
Wer isses?

War kürzlich auf einem Fototermin und habe diese beiden Prominenten abgelichtet.
Damit die millionen Leser von Mitzwinkel ein wenig zu lachen haben, habe ich die Simpsonmaschine mal wieder angeschmissen.
Und? Wer isses?
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19:23
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Mittwoch, 17. Oktober 2007
Ausgeraubt
Heute habe ich mal wieder gemütliche 2:10 h bis zum Verlag gebraucht. Die A3 war dicht, die A57 ebenfalls und, wie ich selbst erfahren durfte, die A59 auch. Ich habe dann für 3 ? in Hitdorf die Fähre genommen und bin am Stau auf der A1 vorbei nach Langel getuckert, um mich dann an der Inneren Kanalstraße hinten anzustellen.
In der Redaktion angekommen, hatte die Spurensicherung der Polente gerade ihre Arbeit beendet. Ich hätte also garnicht früher anfangen können.
"Scheiße, die PCs sind noch da. Wir müssen arbeiten", entfuhr es der Kollegin aus dem Gulag genannten Großraumbüro nebenan.
Es ist wirklich eine Schande, wie Einbrecher sich heutzutage benehmen.
O.k. sie haben ein paar Laptops geklaut - allerdings die besseren mit Dogging-Stations da gelassen.
Der Kollege aus dem Datenmanagement war ganz geknickt, dass sein nagelneuer 22" Widescreen mit Pivotfunktion verschmäht wurde. "Wenigstens den hätte sich doch einer unter den Arm klemmen können."
Meine nagelneuen Highlighter in fünf Farben blieben geauso hier wie die aktuelle Ausgabe des Pschyrembel, Duden und das SGB mit Stand 1. September 2007.
Geklaut wurde eine 50 Cent-Münze aus dem Schreibtisch des Kollegen S., der damit gewöhlich seinen Einkaufswagen bei REWE zieht. Der hat jetzt natürlich ein Problem.
Ob ihnen der Ca Solaris vino rosso, der der letzten Pizzasammelbestellung beigelegt war nicht zusagte? Er stand auf meinem Sidebord neben dem randvoll mit Euro-Scheinen gefüllten Schokocremeglas, das uns als Kaffeekasse dient. Auf Bargeld waren die Burschen also nicht aus.
Und die vollautomatische Kaffeemaschine ist auch noch unbeschädigt an ihrem Platz. O.k. ich hätte sie schon gestern entkalken müssen.
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Montag, 15. Oktober 2007
Auf der Sympathiewelle

Für Mitzwinkel hagelt es derzeit Sympathiebekundungen.
Am Sonntag. Habe ich einen Freund getroffen. Wir waren zusammen in einer Jugendgruppe. Wohnen im selben Winkel, haben uns aber trotzdem wohl 20 Jahre nicht getroffen.
Gestern habe ich Fotos bei einem Konzert gemacht und war ein wenig zu früh. Eine gute Gelegenheit mal wieder zu plaudern.
Außerdem lag diese riesige Tafel Schokolade auf meinem Schreibtisch. Sie ist von einer Künstlerin, die ich porträtiert habe.
Irre.
En bald.
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17:04
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Wembley im Mitzwinkel
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Tags: mitzwinkel, nostalgie, spocht
Il y avait
Ziemlich genau 17 Jahre ist es her, da ist dieses Foto entstanden.
Damals gab es einen kleinen Disput zwischen unserer Zeitung, der Polente und der Feuerwehr, warum wir immer schneller an den Einsatzstellen waren als die. (Ein kleines Geheimnis. Das wir bis heute hüten.) Wir wurden daraufhin zu einem sportlichen Wettkampf gefordert. 4 x 400 Meter-Staffel im Mitzwinkel. eine Distanz, die ich geliebt und gehasst habe. Für einen lupenreinen Sprint zu lang, für eine Mittelstrecke mit Einteilung zu kurz.
Ich (Pfeil) war Schlussläufer und konnte das Dingen um einen Hauch vor der Feuerwehr gewinnen.
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Mittwoch, 10. Oktober 2007
Farcellets d'Herbes

Gewöhnlich bin ich im Winter in der Regel zwei Wochen in Katalonien. Geht dieses Jahr nicht. Muss arbeiten.
In unserem Örtchen (mittlerweile muss man leider Städtchen sagen) gibt es noch ein paar traditionelle Metzger.
Ich gehe gerne zu Herrn Plana, wo ich "unitats de farceletts d'Herbes, si us plau" bestelle. Vor einigen Jahren hat er noch gedacht, ich könnte fließend Català und hat mir direkt einen Wortschwall von Komplimenten gemacht. Mittlerweile murmelt er, wenn er mich sieht sowas wie: schon wieder ein Jahr rum... und denkt wahrscheinlich: Man wird älter. Der Farcellets-Kunde ist wieder da. Is' aber dabei freundlich :-)
Das Deckblatt von den Dingern besteht aus Lorbeerblättern. Darin eingewickelt: Sajolida (Bohnenkraut), Orenga (Oregano) und Farigola (Thymian).
Dazu kaufe ich dann ein Pfund Schmorfleisch. Mit Zwiebeln, Knoblauch, Tomatenprodukt, Rotwein, dem Farcellet und guter Butter wird daraus ein schönes Guisat (Ragout) daraus.
Wie ich jetzt darauf komme? Der Supermarkt des Vertrauens hat die Teile jetzt auch im Programm. Die Globalisierung schreitet voran.
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Schade
Schade, schade, dass der Meister sein Pulver für Quotilde schon verballert hat.
Wer hätte gedacht, dass Quotilde noch zum Maharaja der Belanglosigkeiten marschiert, um sich da verhoyzern zu lassen.
Wahrscheinlich guckt er um die Zeit noch kein Fernsehen.
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10:01
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Geschichten, die das Schwimmbad schrub (III)
Meine Mutter (72) ist eifrige Schwimmbadbesucherin. Jeden Morgen werden vor Tau und Tag 1000m Brust runter geknallt, bevor der MRQ für mehrstündige Spaziergänge reif ist. Als Kriegskind ist man ja Sparen gewohnt. Daher wird auf Geldwertkarte geschwommen.
Die lange Schlange im Hallenbad, die Problemen mit der alten und der neuen Geldwertkarte sind ja seit Tagen Dauerbrenner im Mitzwinkel und werden von einer wachsenden Leserschaft verfolgt.
Mittlerweile wird von Amtswegen ermittelt.
Jetzt spricht der Bademeister!
Hab da mal angerufen. Auf dem Amt haben sie zwar ein Lesegerät, mit dem sie prüfen könnten. Aber: Wenn der Automat schon nicht richtig liest, könne man mit dem Lesegerät womöglich auch nicht. Macht also keinen Sinn, Karte zu schicken. Karte bleibt solange hier im Office. Amt schickt neue Karte, können Sie dann hier abholen.
Und? Wie komm ich jetzt ins Bad?
Mmh. Machen wirs doch einfach so: Sie klopfen morgens, wenn Sie kommen, hier an. Ich mach dann immer einen Strich auf die Karte für jedes Mal.
Ergebnis jetzt immer: Seitentür wird aufgesperrt. Mutter durchgelotst. No One im Becken.
Die TT-fahrenden Yuppies aus dem Stadtzentrum der benachbarten Kulturhauptstadt in der Schlange vor dem Automaten schäumen mittlerweile vor Wut. Ob es Sondereintrittskarten gäbe, Promi-Bonus, 1. Klasse Schwimmen usw.
Bin auf die Ermittlungsergebnisse vom Amt gespannt. Bericht folgt.
En bald.
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Dienstag, 9. Oktober 2007
Sprecher getauscht
Beim Perfekten Dinner, haben sie im Moment einen anderen Kommentator. Ich hoffe, der alte Sprecher kommt zurück. Offenbar ist aber nicht nur der Sprecher getauscht, sondern auch der, der die Kommentare verfasst.
Mit derart unwitzigen Kommentaren ist die Sendung kotzlangweilig.
Irre, was das ausmacht.
Kleiner Lichtblick: Die Wiener läuft wieder auf arte. Teilweise mit neuen Folgen.
En bald.
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Mitzwinkel
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19:19
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Tags: langeweile, tv
Geschichten, die das Schwimmbad schrub (II)
Meine Mutter (72) ist eifrige Schwimmbadbesucherin. Jeden Morgen werden vor Tau und Tag 1000m Brust runter geknallt, bevor der MRQ für mehrstündige Spaziergänge reif ist. Als Kriegskind ist man ja Sparen gewohnt. Daher wird auf Geldwertkarte geschwommen.
Die Probleme mit der alten Geldwertkarte, haben wir ja gestern schon ausführlich besprochen. Hier kommt nun der, von Millionen Mitzwinkel-Lesern sehnsüchtig erwartete, Teil zwo.
Vorausgeschickt werden muss, dass zurzeit allmorgentlich ein ziemlicher Auflauf im hiesigen Hallenbad herrscht, da das Hauptbad einer benachbarten Kulturhaupstadt wegen Sanierungsarbeiten längere Zeit geschlossen ist. Die Feuchtjogger aus dem Zentrum düsen allmorgendlich in den beschaulichen Winkel, um dort ihrem gewässerten Fintessprogramm nachzugehen und das 25m-Becken zu übervölkern.
Normal habe ich Bahn 4, Herr Dr. D. ist auf der 3 und F. schwimmt auf 5, aber die kommt in letzter Zeit nicht regelmäßig. Jetzt, muss man schon Slalom schwimmen!
Zurück zu meiner Mutter am Automaten.
Nigelnagelneue Geldwertkarte reingesteckt. Kommt zurück. Automat: Karte bitte in Pfeilrichtung einschieben. Karte besehen. Pfeil zeigt richtig. Eigentlich alles richtig gemacht. Nächster Versuch. Dingen kommt wieder raus. Karte bitte in Pfeilrichtung einschieben. Wollen die mich veräppeln? Bademeister aus dem Office zitiert.
Müssen S'e richtigrum reinstecken! Geben'se mal her. (Herde in der Schlange scharrt schon mit den Hufen) Karte rein gesteckt. Automat: Karte bitte in Pfeilrichtung einschieben. Karte besehen. Pfeil zeigt richtig. Eigentlich alles richtig gemacht. Nächster Versuch. Dingen kommt wieder raus.
Tja! Daaaaa stimmt was mit der Karte nicht!
Ach!
Wisse auch nicht, was man da machen kann. Lesegerät hätte er nicht. (Wir erinnern uns.) Würde mal beim Amt anrufen. Solle Karte mal da lassen. Seitentür wird aufgesperrt. Mutter durchgelotst. No One im Becken.
Abwarten, liebe Mitzwinkel-Leser! Die Geschichte wird noch bizarrer.
Und eine andere Geschichte rund um den Automaten und meine Mutter, habe ich auch noch auf Lager. Bei der wird's sogar international!
En bald.
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Mitzwinkel
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Der Meister
Gestern hatte ich ja schon Sorge, dass der Meister schon wieder inUrlaub, Kur oder sonstwo ist. Heute dann der Brief an Quotilde. Aber wie kommt er auf den Trichter:
"Haltet endlich die Klappe, ein Baby ist geboren."
Was für ein Baby? Ist etwa Qutilde das neue Baby fürs Blatt?
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Mitzwinkel
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Tags: effjott, merkwuerden
Montag, 8. Oktober 2007
Geschichten, die das Schwimmbad schrub (I)
Meine Mutter (72) ist eifrige Schwimmbadbesucherin. Jeden Morgen werden vor Tau und Tag 1000m Brust runter geknallt, bevor der MRQ für mehrstündige Spaziergänge reif ist. Als Kriegskind ist man ja Sparen gewohnt. Daher wird auf Geldwertkarte geschwommen.
Einmal Schwimmen kostet 1,80. Aber wie kann es dann sein, dass auf der alten Karte 1,79 Rest sind? Kann eigentlich nicht sein. Cent in den Automaten geschmissen um auf die Eintrittssumme aufzuladen. Klappt nicht. Dingen frisst kein Kleingeld. Bademeister aus dem Office zitiert. Cent und Geldwertkarte hingelegt. Eintritt verlangt.
Ginge nicht, erklärt der. Keine Bargeldkasse vorhanden. Weiß nicht, wie gebucht werden soll.
Dann soll er die 1,79 auf die neue Karte buchen. Auf den einen Cent werde dann geschissen verzichtet. Ginge nicht, erklärt der. Habe kein Lese- und schon garkein Schreibgerät.
Dann soll er den Cent in die Kaffeekasse stecken (bei uns im Büro übrigens verboten!), die alte Geldwertkarte vernichten und Eintritt gewähren.
Wäre eigentlich nicht in Ordnung, weil so nicht buchbar. Würde das aber ausnahmsweise auf seine Kappe nehmen.
Mittlerweile haben sich aus der Schlange vor dem Eingang zahlreiche Schwimmwillige bereiterklärt den Eintritt zu übernehmen.
Wird abgelehnt. Es geht ums Prinzip.
Scheiss Automat.
Früher, als Frau K. bzw. Frau V. noch an der Kasse gesessen und mit dem Knipser entwertet, habe es derogleichen nicht gegeben.
Seitentür wird aufgesperrt. Mutter durchgelotst. No One im Becken.
Das Abenteuer geht weiter. Mit der neuen Geldwertkarte. Davon später mehr.
En bald.
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Sonntag, 7. Oktober 2007
Alles in Butter auf dem Kutter
War ein paar Tage an der Costa Granata. Hatte last-minute ein Häuschen in einem Ferienpark gebucht. Habe ich noch nie gemacht. War garnicht soo übel, wie ich befürchtet hatte. Man muss ja beim Animationsprogramm (Piratentag, Bauerntag, Körbchenflechten, Westerntag) nicht mitmachen. Ja gut. Die Buden sehen praktisch alle gleich aus. Man merkt das der Ort nicht gewachsen ist und rechts und links stehen Autos aus Castrop, Baukau und Stiepel.
Es ist im Grunde wie im Sommer auf der Ferieninsel. Bewegt man sich drei Meter vom Hafen weg, trifft man praktisch nur noch Einheimische.
Hatte die gute alte Eisenpfanne im Gepäck, ein vernünftiges Messer und ein Pfund Butter aus Isigny. So lässt sich schon arbeiten und die Krabben werden verzehrfertig eine Stunde vor dem Höhepunkt der Flut per Kutter angeliefert und schmecken wirklich 1a.
Außerdem war es eine gute Gelegenheit nach 30 Jahren wieder die Alte Liebe in Cuxhaven zu besehen. Von dort wurde ich als Kind nach Helgoland verfrachtet, um diverse Zipperlein zu kurieren.
En bald.
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